Title: Arbeiten im Wandel- So gelingt Karriere in der Arbeitswelt 4.0
Industrie 4.0 Human

Arbeiten im Wandel- So gelingt Karriere in der Arbeitswelt 4.0

Schneller, besser, effizienter – die Arbeitswelt befindet sich in einem so rasanten Wandel wie noch nie. Industrie 4.0 und Digitalisierung optimieren bestehende Technologie und bringen regelmäßig neue hervor. Das stellt Unternehmen und Arbeitnehmer vor große Herausforderungen. Um künftig beruflichen Erfolg zu haben, ist es wichtig, den Wandel nicht zu verschlafen, sondern sich bereits heute zu fragen, was die Arbeitswelt morgen für uns bereit hält.

 

Den Blick in die Zukunft wagen

Die digitalisierte Arbeitswelt ist heute schon Realität. Knapp jedes fünfte Unternehmen hat einen Großteil seiner Kernprozesse bereits digitalisiert und etwa 79 Prozent der Beschäftigten in Deutschland sind in ihrem Beruf auf Internet und Handy angewiesen.

Auch unser Privatleben ist von der Digitalisierung geprägt. Handy und Laptop sind ständige Begleiter, die vor allem die Generation Y kaum länger als einen Tag aus der Hand legt.  Wir fühlen den Drang, ja fast sogar schon die Verpflichtung, ständig erreichbar zu sein.

Die Industrie 4.0 lässt intelligente Dinge und Maschinen miteinander kommunizieren und ermöglicht ein enorm effizientes Produzieren. Das nützt vor allem Unternehmen. Vernetzte Produktionsprozesse sparen ihnen Zeit, Geld und materielle Ressourcen.

Dass allerdings auch Arbeitgeber durchaus positiv auf die Arbeitswelt 4.0 schauen, zeigt der Puls-Check von Campusjäger: Mehr als zwei Drittel der Befragten rechnen sich gute Chancen auf dem künftigen Arbeitsmarkt aus.

 

Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft

Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft

 

Technische Berufe bleiben bestehen

Der Einsatz neuester Technologien erhöht den Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Gefragt sind jetzt vor allem Mitarbeiter, die die komplexe Vernetzung der gesamten Produktion verstehen, überwachen und steuern. Für Arbeitnehmer ist es besonders wichtig, sich Kenntnisse anzueignen, die über die eigene Fachdisziplin hinaus reichen – also beispielsweise als Ingenieur auch programmieren zu können.

 

Jobs mit Erfolgsaussicht

Gute Karrierechancen werden auf dem künftigen Arbeitsmarkt vor allem Berufe haben, deren Anforderungsprofil an die Grenzen der Fähigkeiten von Maschinen stößt.

Laut Prognosen der beiden Wissenschaftler Carl Benedict Frey und Michael Osbourne werden das künftig vor allem kreative Berufe wie Schriftsteller oder Schauspieler und soziale und wissenschaftliche Tätigkeiten sein. Denn diese sind zumindest nach dem bisherigen Stand der Technik schwer automatisierbar.

 

Kompetenzprofile ändern sich

Industrie 4.0 und Digitalisierungen verlangen Arbeitnehmern einiges ab. Industrie 4.0 und Digitalisierung bringen Wandel – und dieser Wandel verändert die Anforderungen am Arbeitsmarkt. Traditionelle Berufsbilder sterben aus und der Einsatz digitaler Technologien bringt regelmäßig neue hervor. Das verändert in Zukunft benötigte Kompetenzprofile. Die digitale Vernetzung der Arbeitswelt macht auch in Berufen, die auf den ersten Blick nicht unbedingt etwas mit Technik zu tun haben, ein umfassendes Verständnis der technischen Abläufe im Unternehmen essentiell.

Auch die Mehrheit der Befragten des Puls-Checks halten technische und informatische Kenntnisse für die Quintessenz künftiger Karrieren.

 

Was sind die Kernkompetenzen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft?

Was sind die Kernkompetenzen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft?

 

Weshalb Soft-Skills immer wichtiger werden

Ein großes Stichwort des neuen Arbeitens ist lebenslanges Lernen. Erfolg hat nur derjenige, der schnell und flexibel auf Veränderungen reagiert. Sich aus eigenem Antrieb weiterzubilden und neue fachliche Kenntnisse anzueignen erfordert Motivation und Leistungsbereitschaft.

Die Teilnehmer des Puls-Checks sehen Leistungsbereitschaft als drittwichtigste Kompetenz der künftigen Arbeitswelt. Die Arbeitswelt 4.0 ist so flexibel wie nie. Arbeitsformen wie Selbstständigkeit, Home-Office und Co-working-Spaces wirken streng gekoppelten Arbeitsverhältnissen entgegen. Das Verschwimmen der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit erfordert von Arbeitnehmern die Fähigkeit, Aufgaben selbst planen und managen zu können. Zudem müssen wir Fähigkeiten ausbilden, die Maschinen an ihre Grenzen stoßen lässt. Zumindest nach aktuellem Stand der Technik sind das insbesondere Empathie und weitere soziale Kompetenzen.

 

Wissen ist Macht

Wichtig ist, die Augen nicht vor den Veränderungen der künftigen Arbeitswelt zu verschließen, sondern sich kontinuierlich über die eigene Fachdisziplin hinaus weiterzubilden. Der Meinung sind auch die Teilnehmer des Campusjäger Puls-Checks. Ganze 43 Prozent, wollen sich künftig innerhalb ihres Kompetenzbereichs weiterbilden, um gute Chancen in der Arbeitswelt zu haben.

Wer sich intensiver mit Industrie 4.0 und Digitalisierung auseinandersetzen möchte, den bringen Fachvorträge und Workshops, sowohl online als auch offline, näher an das Thema heran. Studenten, die nicht nur Informationen einholen, sondern auch Wissen austauschen und sich Praxiserfahrung aneignen möchten, sind in studentisch organisierten Hochschulgruppen zu diesem Thema gut aufgehoben. Studenten wird die Möglichkeit geboten, angelerntes Wissen mit aktuellen Entwicklungen der Industrie zu verbinden und zu erweitern.