Stefan Heinemann

Prof. Dr. Stefan Heinemann ist Prorektor für den Bereich Kooperationen an der FOM Hochschule. Er ist an der FOM außerdem Repräsentant des BildungsCentrum der Wirtschaft im zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen, Sprecher des Hochschulbereichs "offene Hochschule" und Nachhaltigkeitsbeauftragter. Prof. Dr. Heinemann ist wissenschaftlicher Co-Direktor im ifpm Institut für Public Management, Leiter der Forschungsgruppe "Ethik der Gesundheitswirtschaft & Medizinethik" im ifgs Institut für Gesundheit und Soziales und als Fachbeirat in diversen Forschungs- und Bildungsinstitutionen engagiert. Er fokussiert die Bereiche Wirtschafts- und Unternehmensethik in verschiedenen Bereichen sowie Public Management. Prof. Dr. Heinemann ist u.a. Mitglied im Arbeitskreis „Hochschule“ der UNESCO-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, Mitglied im Strategiebeirat der BDA/BDI-Bundesinitiative „MINT Zukunft schaffen“, Mitglied im Vorstand der Kölner Wissenschaftsrunde und Vorstandsvorsitzender der „Wissenschaftsstadt Essen“, Mitglied im Kuratorium von sneep/studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Hochschulkompetenzzentrums Rechnungswesen an der Universität Duisburg-Essen. Zudem Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des Zukunftsinstitutes Gesundheit. Er ist in diversen ehrenamtlichen Aktivitäten bundesweit engagiert. U.a. Initiator von „KidsgoMINT“, einer der größten Initiativen zur Förderung frühkindlicher Technikbegeisterung in Deutschland mit über 100 Kitas und als Initiator von "Lieblingsfarbe BUNT" für mehr Toleranz und Respekt gegenüber Flüchtlingen und Menschen in Not. Zudem ist er in diversen Initiativen rund um Integration und Gesellschaft - wie Musiker-WG.de - aktiv. Er ist studierter Theologe und Philosoph und verfügt über langjährige Managementerfahrung. Zudem ist er Musikproduzent und Partner bei RUHRTONE.com und Hobbyboxer. In rund 300 Keynotes, Vorträgen, Workshops und Seminaren war er bisher aktiv.


Beitrage von Stefan Heinemann


Verstärkt die Digitalisierung die gefühlte Spannung zwischen Humanum und Kapital?


Dem Menschen ist das Menschlichste oft fremd. Dem Homo Oeconomicus das zoon politikon unverständlich. Der Ökonomie die Ethik ein Trend. Die drei großen Normenquellen unserer europäischen Geschichte – die griechische Philosophie, das römische Recht und die christliche Ethik – sind von Anbeginn wesentlich auch mit der Frage befasst, wie sich unter Knappheit Gerechtigkeit als non-egalitaristische Gleichheit realisieren lässt. In einer Welt, in der Wir alle leben, arbeiten, genießen und lieben – und das Gegenteil davon – und die niemand von uns geschaffen hat. Aber in der Wir alle doch unseren Teil beitragen können, denn unsere Welt ist so wie sie…